Über die Ganzheitliche Therapie

Was letztlich heilt, ist die Liebe!

Ganzheitliche Therapie anerkennt, dass Seele, Geist und Körper eine Einheit sind. Die Seele hat ihre eigenen Gesetze, die im Grunde ganz einfach sind. Man kann die Seele von verschiedenen Seiten betrachten. Mir gefällt die Betrachtung, dass die Seele göttlich ist, der Anteil unseres Wesens, der immer gesund, immer ganz und immer rein ist. Die Frage ist, ob mein Geist mit der Seele verbunden ist, sich der Seele hingibt, oder ob er abgelenkt ist durch all die Themen des Alltags und allfällige Verlockungen des Lebens.
Eine wichtige Orientierung in der ganzheitlichen Therapie bietet der Lebensatem. Der Lebensatem ist ein Phänomen, das in allen lebenden Wesen präsent ist. Er ist wahrnehmbar als eine liebevolle Präsenz, die uns auch erfüllen kann, als eine langsame, rhythmische Strömung, die im Raum und  auch durch uns durch aufwärts und abwärts fliesst. Das auf und abwärtsfliessen nennt man auch Primäre Respiration (primäre Atmung, nicht identisch mit der Lungenatmung). Dieser Lebensatem ist ein Prinzip, der eng in Verbindung mit unserem Nervensystem steht. Die Regulation des Nervensystems und die Entfalltung der Primären Respiration im Organismus korrelieren miteinader. Die Regulation des Nervensystemes ist sehr wichtig in Bezug auf Heilung. Heilung findet statt, wenn das Nervensystem in einen poitiven Ruhezustand regulieren kann.
Die Einheit von Seele, Geist und Körper, die Hingabe an den Lebensatem und die Primäre Respiration verbindet uns mit der Tiefe unseres Wesens, mit der Natur und mit unseren Mitmenschen, auf eine heilsame Art und Weise. Was diese Verbindung, diese Harmonie fördert, macht uns gesund. Dafür ein Bewusstsein zu entwickeln und in diese Harmonie zu finden, ist die Absicht der ganzheitlichen Therapie.